Bio aus Leidenschaft

Wir sind ein kleiner Bio- Bauernhof im Herzen des Bregenzerwaldes mitten in den Bergen und bewirtschaften diesen mit zehn Milchkühen, zehn Jungtieren und 2 Ziegen.

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht die traditionelle Dreistufen- Landwirtschaft zu erhalten und leben mit unseren Tieren halbnomadisch. Darum ziehen wir öfters im Jahr um. Aber lest selber: Unten gibt’s ein Auszug über dieses Leben vom Naturschutzbund Vorarlberg:

“Die traditionelle Dreistufen-Landwirtschaft im Bregenzerwald ist seit kurzem Immaterielles UNESCO-Weltkulturerbe.  Das traditionelle, lebendige Leben der Wälder Bauern im Jahreskreis beschreibt sich als höchst mobil: Zwischen Viehweide, Berggut, Vorsäß, Alpe und Wildheu. 

Dreistufenlandwirtschaft.  Da das silofreie Futter aus den hofeigenen Flächen bei den meisten im Bregenzerwald angesiedelten bäuerlichen Betrieben nicht ausreicht, um das Vieh ganzjährig zu versorgen, bedienen sich die Bregenzerwälder Bäuerinnen und Bauern bis heute einer altbewährten Bewirtschaftungsform, der so genannten Dreistufenlandwirtschaft. Im jahreszeitlichen Kreislauf der Dreistufenlandwirtschaft ziehen die Familien oder ein Teil der Familie im Spätfrühling mit dem Vieh vom Hof zuerst auf das Vorsäß (eine niedrig gelegene Alm) und etwa Anfang Juli auf die Alpe. 
Mitte September kehren alle mit einem feierlichen Alpabtrieb wieder zurück auf die Vorsäß oder ins Tal zu den Heimbetrieben. Durch den Verzicht auf gärende Futtermittel kann aus der Milch der auf diese Weise gehaltenen Tiere die so genannte Heumilch gewonnen werden, welche unter anderem zur Herstellung der traditionellen Bregenzerwälder Käsesorten unverzichtbar ist.

Bedrohungen.  Der Verfall des bäuerlichen Images führt dazu, dass viele Landwirtinnen und Landwirte, in einen anderen Beruf wechseln und den landwirtschaftlichen Betrieb aufzulassen. Eine Umstellung der Betriebe auf die weniger aufwändige Silowirtschaft bedroht die Dreistufenlandwirtschaft. Dem steht allerdings die Herstellung der traditionellen Bregenzerwälder Milch- und Käseprodukte entgegen, welche mit Silomilch so nicht mehr möglich wäre.” (https://vorarlberg.naturfreunde.at/berichte-import/2011/dreistufenlandwirtschaft-im-bregenzerwald/)